„Agenten“ sind der aktuelle Hype-Zyklus, und hinter dem Lärm gibt es echte, zahlende Use Cases und echte Fallen. Der Unterschied liegt darin, ob der Workflow abgegrenzt, werkzeugnutzend und tolerant gegenüber gelegentlichen Fehlern ist, die durch Prüfung abgefangen werden. Hier ist die ehrliche Karte.
Wo sich Agenten auszahlen
- Mehrstufige, aber abgegrenzte Aufgaben: Triage, Anreicherung, Routing, Entwürfe.
- Werkzeugnutzung: Systeme abfragen, Formulare ausfüllen, APIs unter Aufsicht aufrufen.
- Hohes Volumen, geringer Einzeleinsatz, wo ein Prüfschritt Fehlzündungen abfängt.
- Interne Workflows, in denen Sie Umgebung und Daten kontrollieren.
Wo sie scheitern
- Aktionen mit hohem Einsatz ohne Prüfung, irreversible oder teure Fehler.
- Mehrdeutige Ziele oder ausufernder Kontext, den der Agent nicht zuverlässig halten kann.
- Workflows, die Garantien brauchen, wo „meist richtig“ nicht gut genug ist.
- Alles, wo ein deterministisches Werkzeug schlicht besser wäre.
