Sie können eine glaubwürdige KI-Roadmap in einer Woche bauen, wenn Sie sie als Entscheidungssprint führen: zwei Tage echte Schmerzpunkte sammeln, ein Tag Scoring nach Wert und Machbarkeit, ein Tag Belastungstest der Top-Kandidaten und ein Tag, an dem Owner und Budget für die Top drei festgezurrt werden. Das Ergebnis ist kein Visions-Deck, sondern drei finanzierte Entscheidungen.
Die fünf Tage
- 1Tag 1 – Schmerz-Inventar: Interviewen Sie sechs bis acht Teamleads. Fragen Sie, wo die Stunden hingehen, nicht „wo könnte KI helfen“.
- 2Tag 2 – Daten-Realitätscheck: Prüfen Sie für jeden Kandidaten, ob die Daten existieren, zugänglich sind und jemand den Zugriff gewähren kann.
- 3Tag 3 – Scoring: Bewerten Sie jeden Kandidaten nach Geschäftswert und Machbarkeit. Streichen Sie alles, was auf beiden Achsen niedrig liegt. Seien Sie gnadenlos.
- 4Tag 4 – Belastungstest: Skizzieren Sie für die Top fünf den Workflow, die Fehlermodi und das Eval. Werfen Sie alles raus, was die Skizze nicht übersteht.
- 5Tag 5 – Commitment: Wählen Sie drei, benennen Sie Owner, setzen Sie Budgets, buchen Sie das 90-Tage-Review.
Das Drei-Slot-Portfolio
- Quick Win (Wochen): sichtbar, risikoarm, baut Glaubwürdigkeit auf – oft ein interner Entwurfs- oder Triage-Workflow.
- Kern-Workflow (ein Quartal): ein häufiger, messbarer Prozess, bei dem KI die Unit Economics verändert.
- Wette (zwei oder mehr Quartale): etwas, das Ihre Position verändern könnte, wenn es funktioniert – so dimensioniert, dass ein Scheitern überlebbar ist.
Die Fallen, die Roadmap-Wochen ruinieren
- Zulassen, dass die Lieblingsidee der lautesten Führungskraft das Scoring überspringt.
- Machbarkeit scoren, ohne die Daten zu prüfen (Tag 2 existiert aus gutem Grund).
- Acht Initiativen auswählen – drei finanzierte schlagen acht abgenickte.
- Ohne Owner enden: Ein Roadmap-Punkt ohne Owner ist ein Wunsch.